Das Wagyū-Rind ist eine Rinderrasse japanischen Ursprungs und das teuerste Hausrind der Welt.

 

Eine Besonderheit dieser „indigenen“ Rinder ist, dass sie in ihrer langen Geschichte kaum Kreuzungen unterzogen wurden. Sie wurden über Jahrhunderte hinweg ausschließlich als Arbeitstiere eingesetzt. Der Verzehr war nach den Gesetzen des Buddhismus in Japan verboten. Nach der Öffnung Japans 1868 wurde die Rasse für die Nutzung als Fleischrinder in ihrem Fleischertrag durch Zucht optimiert. 

Das Wagyū-Rind ist als Kobe-Rind sehr bekannt, was insofern eine nicht ganz richtige Bezeichnung ist, da nur das Fleisch der Wagyū-Rinder, die in der japanischen Region Kōbe geboren, aufgezogen, gemästet und geschlachtet wurden, die Bezeichnung Kobe tragen darf. 

Von in Japan insgesamt rund 774.000 geschlachteten Wagyū-Rindern durften 2009 nur 3066 als Kobe-Fleisch deklariert werden.

Der Export von Wagyū-Fleisch, lebenden Rindern, Embryonen oder Samen aus Japan ist (für das Ziel Europa) erst seit 2014 möglich. Die heutige Population außerhalb Japans stammt von Tieren ab, die zu wissenschaftlichen Zwecken Mitte der 1990er Jahre in die USA exportiert wurden. Die größten Wagyū-Rinder-Herden außerhalb Japans befinden sich in den USA, Australien und Kanada. In Europa wird das Wagyū-Rind nur von wenigen Züchtern gehalten, in Deutschland kamen erst 2006 die ersten Wagyū-Tiere zur Welt.

 

Wagyū-Rinder sind meist schwarz, wobei es auch rote Tiere gibt. Sie sind mittelgroß (Bullen: 800–1000 kg, Kühe: 450–600 kg) mit einer gut ausgebildeten Schulter und kräftiger, deutlich gewinkelter Hinterhand. Alkohol (etwa Bier) wird in den japanischen Zuchtbetrieben nicht verfüttert. Es werden keine künstlichen Wachstumshormone verwendet, und zur Vorbeugung gegen Krankheiten kommen keine Antibiotika zum Einsatz. Das Wagyū-Rind erhält bis zur Schlachtreife zwei einhalb mal so viel Zeit wie ein herkömmliches Rind.

 Das Fett im Fleisch der Wagyū-Rinder ist nicht punktuell, sondern gleichmäßig in sehr feiner Marmorierung  im Muskelfleisch verteilt. Es hat einen 50%tig höheren Anteil an den gewünschten ungesättigten Fettsäuren als handelsübliches Fleisch.

IDas Fleisch gilt mit Recht als Delikatesse. Für reinrassige Wagyū-Rinder werden Preise im fünfstelligen Euro-Bereich erzielt. Das Kilogramm Wagyū-Fleisch kann je nach Herkunft weit über 100 Euro kosten. Erst in den letzten Jahren bieten auch Feinschmeckerlokale Steakgerichte vom Wagyū-Rind an. Häufig erhält der Kunde hier jedoch das Fleisch von Kreuzungsprodukten (oft Wagyu mal Angus) und nicht reinrassige, "Fullblood" Wagyu Qualität, achten Sie unbedingt darauf und fragen sie nach der Herkunft der Rinder, Sie werden durch den einzigartig vollen, nussigen Geschmack belohnt!

Aus tiefgefrorenen Embryonen von fullblood wagyu Rindern, die wir in Holsteiner Fleckvieh eingesetzt haben, erhielten wir 2016 bisher 14 Kälber. Die männlichen Kälber sind bis auf einen Bullen kastriert und als Aufzuchtfleischrinder verkauft worden. Auf die weibliche Nachzucht sind wir besonders stolz und behalten diese für einen Aufbau einer Wagyu Herde. Sie werden argerecht gehalten und genießen eine unbeschwerte Aufzuchtzeit im luftigen Offenstall neben unseren Zuchtpferden.

Katarinental proudly presents:

Unser erstes Ostsee Wagyu ist geboren

Im Jahr 2016 werden unsere ersten Wagyu Rinder geboren! 

 

Nach erfolgreichem Embryotransfer erwarten wir 16 Wagyus aus unseren Holsteiner Schwarz- und Rotbunten Trägerkühen.

 

 

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